Kategorie: Spielbericht

“Zweite” verliert Saisonauftakt in der Verbandsklasse

Als frischgebackener Aufsteiger gab es im Heimkampf gegen Bahn Wuppertal nichts zu holen. Nach der schnellen Niederlage von Thomas Munck konnte Hermann Baaken schnell ausgleichen. Zu der Zeit sah es gar nicht so schlecht aus an den anderen Brettern. Letztendlich chancenlos war Wolfgang Marganiec am Spitzenbrett, da er lange Zeit mit einem eingeklemmten Läufer spielen musste. Gegen die ganzen Bauerngewinne des Gegners war dann kein Kraut gewachsen. Stephan Heuser und Stephan Brähler verbuchten solide Remis. Hans-Peter Dickmann verlor gegen einen stark aufspielenden Gegner, der eine Remisstellung sukzessive in eine Gewinnstellung umwandelte. Ersatzmann Frieder Brandenbusch, wie immer eine solide Bank, blieb bei leicht vorteilhafter Stellung und gutem Spiel des Gegners auch nur ein gerechtes Remis. Florian Heuser versuchte gemäß Spielstand, noch auf Gewinn zu spielen. Dann verlor er einen Bauern und nach einigen ungenauen Zügen war dann auch diese Partie nicht mehr zu halten. 

So endete der Kampf dann klar und deutlich mit 2,5 zu 5,5 zugunsten der Wuppertaler.

“Erste” verliert in Aachen

Erstmalig in der Vereinsgeschichte traten die Lintforter auf Nordrhein Westfalen-Ebene zu einem Mannschaftskampf an. Zum Saisonaufrakt beim Großverein und Aufstiegsfavoriten DJK Aachen III gab es eine 1,5 zu 6,5 Schlappe.

Dabei sah es zeitweise gut aus, aber Dieter Bosser verlor die Dame in Gewinnstellung, Wolfgang Marganiec konnte einen Mehrbauern nach gutem Spiel nicht verwerten und Mario Schubert riskierte einen inkorrekten Bauernvorstoß. Top waren die Remisleistungen von Jona Ratering am Spitzenbrett sowie Rüdiger Nurkowski-Bürkle bei leicht vorteilhaften Positionen. Johannes Westermann geriet in einen fürchterlichen Königsangriff und Jochen Esser verlor ein Minusbauernendspiel. Rainer Moser wehrte sich in schwieriger Stellung lange vergebens.

Saisonabschluss der “Dritten”

Zurückblickend auf die Saison kann die Mannschaft zufrieden sein, dass trotz vieler Ausfälle häufig gute Ergebnisse erzielt wurden.

Nicht zuletzt durch starke Jugendspieler, die diesmal einen großen Anteil an den guten Ergebnissen haben. Als Stammspieler holte Thilo Remme bärenstarke 6 aus 8! ganz ohne Remis. Marius Krause (Stamm) leider nur 1 aus 6. Josh Mosebach 1 aus 2, Jan Welbers 1,5 aus 2!, Marlin Endlein 2 aus 2!, Yannick Endlein 0,5 aus 2 und Krasimir Kutsov 1 aus 2 als Ersatzspieler. 

Auch die Herren der alten Schule, an den vorderen Brettern haben stark und vorallem konstant gespielt. Unser Spitzenmann Norbert Hanemann holte (zwar durch viele Remisen 😉 ) 5,5 aus 9 und zeigte wie man die Saison über komplett unbesiegt bleibt! Volker Moritz erziehlte sehr gute 6 aus 9 mit schneller Hand und nur einer verlorenen Partie. Mannschaftsführer Simon Pilz hielt die lange Saison mit 10 Spielen durch und holte starke 7 aus 10. Unser zweiter Jugendtrainer Rainer Moser (6 aus 8!) überzeugte mit Ausdauer bei seinen langen Partien und musste dabei häufig mit Schwarz ans Brett. 

Die “alte Jugendmannschaft” kam auch zum Zuge. Lukas Kannenberg überzeugte wieder mal mit seinen altbekannten langen Spielen, aber auch zur Überraschung aller mit kürzeren Partien zwischendurch. Marvin Maslowski spielte eher die ruhigen, kurzen Partien. Und zu guter letzt kam auch Niko Olligs wieder – verspätet wie immer (: – in die Heimat, um am Saisonende noch einmal gut aus zu helfen.

An der Stelle einen großen Dank an die Herren der 4. und 5. Mannschaft.

Das Thema der Saison waren häufig die Ersatzspieler, nicht zuletzt wegen der Überlänge mit 10 Spieltagen. Außerdem die Einsatzbegrenzung von 2 Spielen pro Ersatzmann. Aber die Rechnung ist zum Glück noch knapp aufgegangen.

Der Saisonbericht zum letzten Spiel im Anschluss:

Siegreicher letzter Spieltag der Dritten in der Bezirksklasse

 

Siegreicher letzter Spieltag der Dritten in der Bezirksklasse

Am letzten Spieltag ging es nochmal um den noch möglichen Aufsteig in die Bezirksliga. Mehrhoog musste, um aufzusteigen gegen den Tabellenersten Wesel gewinnen. Für uns war der Sieg am heutigen Spieltag gegen den abgeschlagenen Xantener SK Pflicht. Wir haben wie folgt gespielt:

  •  1. Haneman  0,5
  •  2. Moritz  1
  •  3. Pilz  1
  •  4. Maslowski  1
  •  5. Remme  1
  •  6. Kutsov  1
  •  7. beide frei
  •  8.  Endlein, M.  1

So gab es mit 6,5 : 0,5 ein deutliches Ergebnis. Jedoch konnte auch Mehrhoog gegen Wesel mit 4,5 : 3,5 gewinnen, wodurch wir zum Saisonabschluss nun doch auf dem dritten Rang auskamen.

 

“Zweite”: Aufstieg perfekt

Mit einem Sieg im allerletzten Saisonkampf gegen Xanten machte die “Zweite” den Aufstieg in die Verbandsklasse perfekt.

Verheißungsvoll begann der Kampf, denn an 2 Brettern (Brett 3 und Brett 8) gab es kampflose Siege.

Den 2 Remis an den Brettern 1 und 2 folgte der Sieg von MF Hermann Baaken, dessen Gegner einen Turm einstellte. Mit der Qualität nebst 3 Bauern weniger und einem bevorstehenden gegnerischen starken Angriff gab der Gegner dann auf. Mit dem Remis an Brett 5 war dann der Sieg in trockenen Tüchern. Den Abschluss machte dann der überzeugende Sieg von Thomas Munck an Brett 7.

Bei einer Niederlage (in Hünxe) und 6 teilweise sehr überzeugenden Siegen wurde die Zweite auch verdient Meister der Bezirksliga. Mal sehen, was uns in der kommenden Saison in der Verbandsklasse erwartet.

“Erste” mit guten Aufstiegschancen

In dieser Saison entwickeln sich die Lintforter Schachcracks zu Minimalisten; oder anders: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss.“ Nach dem dritten engen 4,5:3,5 Sieg, diesmal gegen SV Dinslaken 2, steht die Mannschaft auf dem Sprung aus dem Schachverband Niederrhein in die neue NRW-Klasse des Schachbundeslandes.

Zunächst gab es solide Remis von Dr. Gunter Hagen und Mario Schubert. Jochen Esser konnte seine Stellung nicht halten, aber eine bärenstarke Leistung von Jona Ratering am Spitzenbrett sorgte schnell wieder für den Ausgleich. Danach schaffte Johannes Westermann durch seinen Sieg in gewohnter strategisch-taktischer Manier in schlechterer Stellung (er musste in der Eröffnung seine Dame gegen Turm und Läufer geben) die Führung.

Das Punktesammeln ging weiter, Rüdiger Nurkowski-Bürkle erreichte mit Mehrbauer ein Unentschieden, genauso wie Dieter Bosser.  Den noch benötigten halben Punkt für den Mannschaftssieg erkämpfte Konrad Schmidt mit einem Minusbauern m Turmendspiel.

“Zweite”: Aufstieg vertagt

Zum möglicherweise vorentscheidenden Kampf musste unsere Zweite nach Hünxe, dem direkten Verfolger. Die Ausgangslage war klar: Uns reichte ein 4:4, Hünxe musste unbedingt gewinnen. Los ging es mit einem Remis von Stephan Brähler bei ausgeglichener Stellung, dann verlor Hermann Baaken. Durch die zwei Siege von Wolfgang Marganiec und Thomas Munck sah es aber wieder ganz gut aus. Frieder Brandenbusch an Brett 8 besaß eine mehr als ausgeglichene Stellung. Es gab wohl auch einen Gewinnweg, aber diesen am Brett zu finden, war höchst kompliziert. So blieb es beim Remis. Somit blieben noch die Partien von Theo Evertz, der nach verpatzter Eröffnung den Freibauern des Gegners letztendlich nicht aufhalten konnte und die von Florian Heuser, der sich aber der starken Endspielführung seines Gegners beugen musste. In der allerletzten Partie spielte Stephan Heuser beim Stand von 3:4 sehr stark gegen Martin ten Huf. Es gab sogar einen möglichen Gewinnzug, der aber ausgelassen wurde. So blieb es beim Remis und dem 4,5:3,5 Sieg von Hünxe.

Im letzten Kampf trifft die “Zweite” am 12.05 zu Hause auf die Xantener. Die Ausgangslage nun: Ein 4:4 reicht. Wegen des besseren Brettverhältnisses kann auch eine knappe Niederlage reichen, wenn Hünxe beim Lokalderby in Bruckhausen nicht gewinnt oder nicht hoch genug gewinnt.

Jugend ist Viererpokalsieger

Es war das Finale im Jugendvierepokal auswärts gegen den FC Viktoria Alpen (am 23.03). Der Gewinner dieses Matches darf sich am Ende Viererpokalsieger des Schachbezirks Kreis Wesel nennen.

Zuvor haben wir bereits im Viertelfinale souverän gegen unseren langjährigen Finalrivalen SV Wesel gewonnen. Im Halbfinale gegen den SK Xanten gingen wir erst nach dem Blitzen gemäß der Berliner Wertung als knapper Sieger hervor. Nun wurde es im Finale wieder ähnlich Knapp. Hier spielten:

  1. Florian Heuser 0
  2. Simon Pilz 1
  3. Yannik Endlein 1
  4. Marlin Endlein 0

Nach dem 2:2 nach Tunieren konnten wir uns am Ende mit 1:3 im Blitzen durchsetzen. An der Stelle nochmal einen besonderen Dank an diejenigen die in den Vorrunden dabei waren.

“Zweite” holt wichtigen Sieg beim Verfolger

Als Tabellenführer reiste die Zweite zum starken Aufsteiger nach Neukirchen-Vluyn. Alles andere als verheißungsvoll war der Beginn. Käpt‘n Hermann Baaken stellte einzügig die Dame ein; und schon stand es 0:1. Und unser Brett 1, Wolfgang Marganiec kam mit 30 min Verspätung zum Spiellokal.

Als Hans-Peter Dickmann an Brett 5 zum 1:1 ausglich, standen mittlerweile auch fast alle anderen Bretter recht komfortabel. Florian Heuser an Brett 3 hatte zwar eine Figur weniger aber dafür einen starken Turm und einen Freibauern. Als er sich bei einer Kombination verrechnete und seinen starken Turm gegen den gegnerischen Läufer abtauschte, konnte er das Endspiel gegen den beweglichen Springer nicht mehr halten und gab auf.

Stephan Heuser an Brett 2 hatte eine ganz passable Stellung mit einem Mehrbauern, aber mehr als ein Remis war wohl nicht drin. Auch Stephan Brähler an Brett 4 remisierte. Nun waren unsere Bretter 7 und 8 gefordert, den Rückstand mindestens auszugleichen. Und das taten Theo Evertz an Brett 7 und Thomas Munck an Brett 8 sehr souverän. Beide gewannen ihre Partien und sorgten damit für den 5:3 Sieg.

Habe ich noch was vergessen? Ach ja, was machte eigentlich unser Spitzenbrett? Gegen den Gegner mit mehr als 400 Punkte höheren DWZ-Zahl lieferte Wolfgang eine bärenstarke Partie ab und gewann diese Partie.

Mit nun 4 Punkten Vorsprung bei noch 2 Kämpfen reicht also 1 Punkt zum Aufstieg. Am 7.04.2019 geht es zum aktuellen Tabellenzweiten, nach Hünxe. Dann folgt im Mai der Heimkampf gegen Xanten.

Wichtiger Sieg für die “Erste” in der Regionalliga

Die Lintforter mussten gegen SF Gerresheim zwei Stammspieler ersetzen, konnten dennoch einen wichtigen 4,5:3,5 Sieg verbuchen. Jochen Esser spielte bereits nach 2 Stunden Remis. Kurz danach verlor Hermann Baaken sehr unglücklich seine Partie. Dr. Gunter Hagen, Dieter Bosser, Konrad Schmidt spielten allesamt Unentschieden.

Alles hing jetzt vom Spitzenbrett Jona Ratering und Brett 7 Rüdiger-Nurkowski-Bürkle ab, die beide eine vorteilhafte Stellung hatten. Tatsächlich konnte Ratering an Brett 1 gewinnen, gefolgt von einer grandiosen Endspielleistung am 7.Brett. Der Klassenerhalt ist daher in den letzten beiden Runden, hoffentlich dann wieder mit Westermann und Schubert, aus eigener Kraft erreichbar.