Turm Kamp-Lintfort
Zweite verliert das Derby gegen Rheinhausen denkbar knapp

Ein Derby galt es im Heimkampf gegen die 2. Mannschaft von OSC Rheinhausen zu bestreiten. Am 2. Spieltag in der Verbandsklasse wollten wir (in Bestbesetzung) nach dem Auftaktsieg auch gegen den OSC (mussten 3 Spieler ersetzen) punkten. Der Kampf fing aber gar nicht gut an. Nach Stephan Brählers Remis an Brett 3 verlor Wolfgang Marganiec an Brett 2 seine Partie gegen einen starken Gegner. Also schon früh in Rückstand. Dann aber konnte Mannschaftsführer Hermann Baaken an Brett 4 mit Weiß und 2 Mehrbauern in eine gewonnene Stellung überleiten. Nach dem drohenden Verlust eines weiteren Bauern gab der Gegner dann auf. Stephan Heuser, der wie gewohnt etwas schlechter aus der Eröffnung gekommen ist, musste sich am Spietzenbrett einem starken Angriff erwehren. Mit all seiner Routine schaffte er das und hielt das Remis. Somit stand es nach 4 Partien 2:2. Thomas Munck erreichte am 6. Brett einen starken Angriff gegen den schwarzen König. Nach einem unnötigen Figurenverlust reichte es dann aber zu einem Dauerschach, also zum Remis. Leider musste Hans-Peter Dickmann an Brett 5 seine Partie aufgeben. Mit einem Minusbauern und schlechterer Stellung konnte er das Eindringen des schwarzen Königs nicht mehr verhindern. Da leider auch unsere Youngsters an Brett 7 und 8 nicht über Remis herauskamen, hieß es am Ende 4,5 zu 3,5 für Rheinhausen.

Aber es gibt auch eine positive Nachricht aus der Gruppe. Da Bayer Uerdingen seine Mannschaft zurückgezogen hat und als erster Absteiger fest steht, sollte es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in dieser Saison zum Klassenerhalt reichen. Aktuell stehen wir punktgleich mit 3 anderen Mannschaft auf Platz 4 der Tabelle.

Vierte verliert zum Saisonauftakt

Unsere Vierte“ verliert Ihr erstes Spiel ½ zu 3 ½ gegen Xanten II in der neuen Saison 2020/21. Am 31.10. spielte die durch unsere Jugendlichen aufgestellte „Vierte“ ihr erstes Spiel in der Kreisliga der Erwachsenen.

Timon (12J) am Brett 4 tauschte in seiner Partie schnell alle Leicht- und Schwerfiguren ab, so dass nach 2 stündiger Spielzeit nur noch die Bauern auf beiden Seiten übrigen waren. Beide Seiten einigten sich dann auf eine gerechte Punkteteilung. Ein erster schöner Erfolg für Timon und die Mannschaft! Am Brett 2 verlor Julian im komplizierten Mittelspiel eine Leichtfigur. Er kämpfte um Ausgleich, musste aber nach knapp  2 ½ stündiger Spielzeit aufgeben. Birk am Brett 3 verlor ebenfalls im Mittelspiel eine Leichtfigur und lieferte seinem Gegner noch einen langen vierstündigen Kampf. Er musste letztendlich seinem Gegner zum Sieg gratulieren. Krasimir hatte am Brett 1 den mit rd. 300 DWZ Punkten höher eingestuften Gegner die schwerste Aufgabe. Im Mittelspiel musste er einen Qualitätsnachteil durch den Tausch Turm gegen Springer hinnehmen. Im Endspiel hatte er trotz dieses Nachteils einen Mehrbauern erkämpft. Der Gegner spielte aber leider seine größere Endspielerfahrung aus und konnte schließlich nach 4 ½ stündiger Spielzeit den Sieg für Xanten einfahren. Es waren für Krasimir und Birk die jeweils längsten Partien, die sie jemals gespielt haben!

Es war nach so langer Pause eine erste gute Erfahrung. Alle Spieler fragten nach wann der nächste Kampf ansteht und freuen sich auf das nächste Spiel am 12.12. gegen Moers V.

Zweite gewinnt zum Saisonstart in der Verbandsklasse

Mit einem Auswärtssieg bei der Zweitvertretung der Rheydter Schachfreunde kam die “Zweite” am Sonntag zurück. Mit zwei Ersatzspielern aus der Dritten bestritt die Zweite den Auswärtskampf in Rheydt.

Und die machten ihre Sache sehr gut. Volker Moritz, eher schlecht als recht aus der Eröffnung gekommen, hatte Glück, dass der Gegner seine Dame einstellte. Das brachte und dann den vollen Punkt. Marlin Endlein wickelte nach dem Qualitätsgewinn die Partie souverän ab und sorgte dann für einen weiteren Sieg. 3:0 stand es, als auch Wolfgang Marganiec seine Partie gewann.

Hermann Baaken konnte seinen Qualitätsvorsprung nicht ins Ziel retten. Im Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern reichte es letztendlich nur zum Remis. Auch Thomas Munck hatte zwischendurch die Gewinnfortsetzung verpasst, aber auch hier endete die Partie remis. Auch Hans-Peter Dickmann konnte seine Partie remis halten. Somit stand es 4,5 zu 1,5 und der Kampf war gewonnen. Simon Pilz an Brett 6 bestritt eine überzeugende Partie und erspielte sich Vorteil um Vorteil. Das Turm-Endspiel mit 3 Mehrbauern und einem Mehrspringer führte zur erfolgreichen Bauernumwandlung. Nach dem Turmabtausch gab der Gegner dann auf. Schlussendlich verlor Stephan Heuser an Brett 1 seine Partie. Trotz ungleichfarbiger Läufer konnte er nicht alle Freibauern des Gegners halten und gab schließlich auf.

Alles in allem eine gute Vorstellung unserer Spieler nach einer so langen Pause. Am Ende stand dann ein 5,5 zu 2,5 Sieg . Im nächsten Kampf in zwei Wochen kommt es zum Lokalderby mit der Zweiten von OSC Rheinhausen.

Erste verliert nur knapp gegen Kleve
Am Sonntag war nun endlich nach langer Corona-Pause mal wieder ein Mannschaftskampf. Und zwar zum Abschluss der alten Saison, die sich über 2 Jahre hinzog: von 2019 - 2021. Auf Bezirks- und Niederrheinebene wurde die Saison ohne Auf- und Absteiger beendet, aber auf NRW-Ebene werden an diesem und am nächsten Wochenende die beiden letzten Runden gespielt.  

Wir mussten nach Kleve reisen, beide Mannschaften traten ersatzgeschwächt an, so dass es ein Kampf fast auf Augenhöhe war.  

Marlin Endlein agierte bei seinem ersten Einsatz in der 1. Mannschaft zu aufgeregt und ließ sich von seinem Gegner ziemlich einfach die Königsstellung demolieren. Es folgte die baldige Aufgabe. Mario Schubert vereinbarte mit seinem Gegner recht schnell ein Remis.

Johannes Westermann hatte einen schwachen Bauern auf b5, verteidigte diesen aber mit taktischen Mitteln geschickt, so dass es auch hier nach 22 Zügen zu einem Remis kam. Dann folgte eine längere Phase zähen Ringens.  

Bei Volker Moritz geriet eine Figur auf Abwege, die er zunächst verteidigen konnte. Als er sich entschloss, die Figur zu opfern, hatte er aber zu wenig Kompensation dafür und verlor die Partie.

Jochen Esser fiel mal wieder mit seinem Morra-Gambit über seinen Gegner her und opferte 2

Bauern für einen starken Angriff. Der Gegner verteidigte sich aber geschickt und konnte die Partie

Remis halten.  

Gunter Hagen gewann in der Eröffnung mit Weiß gegen Königsindisch einen Bauern, musste aber sich einem starken Angriff auf seinen König stellen. In Zeitnot übersah der Gegner ein

Damenopfer, welches ihm ein Dauerschach eingebracht hätte, danach brachte Gunter den Punkt nach Hause.

Rüdiger Nurkowski-Bürkle musste sich mit seinem Londoner System mit einer neuen Variante auseinandersetzen. Er wickelte in ein Endspiel ab, versuchte hier noch einiges, musste aber schließlich in ein Remis einwilligen.  

Damit stand es 4:3 für Kleve und Dieter kämpfte in gewohnt passiver Stellung um das Remis. Es gelang ihm, mit einem Bauernopfer in ein ungleiches Läuferendspiel abzuwickeln, was ihm schließlich das Remis sicherte. Damit ging der Kampf 4,5:3,5 an Kleve.  

In der Klasse fanden nur 2 von 5 Kämpfen statt. 3 Mannschaften hatten von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, ohne Bußgeldzahlung kampflos aufzugeben, dadurch kam es dreimal zu einem 8:0. Wir müssen am nächsten Samstag gegen den Spitzenreiter Brühl antreten. Da werden wir mit 4 Ersatzspielern sicherlich keine Bäume ausreißen können, aber wir können unser neues Spiellokal angemessen einweihen.

Johannes Westermann
Hurra, endlich wieder Live-Schach

Lang, lang hat es gedauert. Nun ist es wieder möglich:

Live Schach im neuen Vereinsheim.

Nach aktueller Inzidenzlage (NRW <35) ist Kontaktsport wieder möglich. Eine Testpflicht besteht nicht. Die Jugend hat am 04.Juni schon wieder das 1.Training durchgeführt.

Die Erwachsenen starten dann am kommenden Donnerstag, den 10.06 mit einem Schnellschach-Turnier.

Oberhausen zu stark für die “Erste”

Auch ohne Schachlegende Großmeister Vlastimil Hort, der gerade in Prag ein Turnier spielt, gab es für Turm Lintfort in der NRW-Klasse eine herbe 1,5:6,5 Niederlage.

Nach souveränen Unentschieden durch Dr. Gunter Hagen und Dieter Bosser ging Jochen Esser arg in einem Angriffswirbel seiner Gegnerin unter.

Am Spitzenbrett hatte Jona Ratering gegen den Internationalen Meister Marcel Becker nach guter Leistung erwartungsgemäß das Nachsehen. Johannes Westermann musste sich schließlich dem Siegeswillen von FIDE-Meister Heiko Kummerow beugen.

Die restlichen drei Partien gingen über die volle 6 Stundendistanz. Leider schaffte es Mario Schubert gegen den Topscorer der Liga Claus Nissen nach 54 Zügen nicht eine lange Zeit Remis stehende französische Abtauschvariante zu halten. Ersatzmann Thomas Munck verlor ein langwieriges Endspiel gegen einen Freibauern. Konrad Schmidt dagegen hielt wenigstens ein schlechter stehendes Turmendspiel.

“Zweite” verliert knapp gegen starke Erkelenzer

Nach dem 1. Saisonsieg in Oberbilk empfing die “Zweite” diesmal die nominell starken Erkelenzer. Wie erwartet wurde es eine sehr schwere Aufgabe und so waren die 3 Spitzenbretter relativ chancenlos gegen die Topleute aus Erkelenz. Wesentlich erfreulicher dagegen entwickelten sich die Partien von Hans-Peter Dickmann und Simon Pilz, die ihren Qualitätsvorteil entscheidend ausnutzen konnten und 2 schöne Siege einfuhren. Ersatzmann Frieder Brandenbusch an Brett 8 traf auf einen starken Gegner und verlor seine Partie. Sehr souverän legte Florian Heuser seine Partie an und mit 2 starken Türmen erreichte er eine dominante Stellung und gewann schließlich seine Partie. Käpt’n Hermann Baaken musste sich lange, lange gegen seinen starken Gegner verteidigen, was ihm aber mit präzisen Zügen gelang. Im Endspiel stand er mit Turm + Läufer gegen Turm + 4 Bauern. 2 Bauern konnte er zurückgewinnen, aber die 2 anderen Freibauern drohten nun zu marschieren. Nachdem nun auch der 3. Bauer drohte zu fallen, bot ihm sein Gegner in hochgradiger Zeitnot ein Remis an, was Hermann dann auch dankend annahm.

Letztlich reichten starke Leistungen an den unteren Brettern nicht, um etwas zählbares mitzunehmen. So blieb eine 3,5 zu 4,5 Niederlage. Im nächsten Kampf muss man nun am 8. März zum Spitzenreiter nach Viersen. Diesmal in Bestbesetzung, mal sehen was dort möglich ist.

“Erste” gibt in Mülheim Sieg aus der Hand

Es ist in dieser Saison immer gleich, erst sieht es richtig gut aus und dann gehen Partien plötzlich doch verloren. Zunächst trennten sich Jona Ratering und Mario Schubert von ihren gut bekannten Gegnern ohne sich weh zu tun remis. Es dauerte nicht lange und die Spieler vom SV Mülheim Nord III liefen beunruhigt durch den Spielsaal. Dr. Gunter Hagen hatte einen Bauern erobert und Johannes Westermann stand aussichtsreich. Während Westermann durchzog und sicher nach 5 Stunden gewann, stellte Hagen den Bauern zum Unentschieden wieder weg.

Auch Rüdiger Nurkowski-Bürkle legte seine Partie aktiv an, übersah aber leider eine Springergabel und gab sofort auf. Als Jochen Esser seine miese Stellung nicht mehr halten konnte und Dieter Bosser remisierte, musste Konrad Schmidt beim Spielstand von 3:4 sehr riskant auf gewinn spielen. Die Partie endete schließlich Unentschieden und der Kampf ging undenkbar knapp mit 3,5;4,5 verloren.

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