Turm Kamp-Lintfort
Josef kann es noch

Mein Bruder Josef hat nach mehr als 40 Jahren Pause wieder mit dem Schachspielen angefangen. Auslöser war seine Pensionierung. Er will zwar hauptsächlich im Schulschach aktiv sein, aber ein paar Partien will er doch spielen, um sein Spielniveau zu testen. So nahm er an der diesjährigen Stadtmeisterschaft teil und kam auf beachtliche 3,5 : 3,5 Punkte. Demnächst wird er auch an der Deutschen Seniorenmeisterschaft in Magdeburg teilnehmen. Im folgenden zeigen wir seinen Angriffssieg gegen Professor Avdi Rama:

Turm Kamp-Lintfort steigt überraschend ab

Eigentlich haben die Lintforter in dieser Schachsaison tolle Leistungen in der NRW-Klasse abgerufen. Leider sind da auch die Totalaussetzer in Krefeld und nun gegen die Kölner Schachfreunde hinzugekommen. In der letzten Runde gegen Köln hätte sogar eine knappe Niederlage zum Klassenerhalt genügt, aber es setzte eine deftige 1,5:6,5 Klatsche.

Jona Ratering spielte am Spitzenbrett genauso Unentschieden wie Gunter Hagen an Brett 3. Doch Konrad Schmidt und Mario Schubert griffen in guten Stellungen daneben und leiteten so diese, zumindest in dieser Höhe, nicht erwartete schockierende Niederlage ein. Dieter Bosser holte zwar noch ein Remis, das war es dann aber auch mit dem brettpunktesammeln.

Ersatzmann Paul Peschel debütierte in der „Ersten“ zwar ganz gut, über die volle Distanz fehlte ihm doch noch die Erfahrung. Jochen Esser versuchte alles, aber auch das reichte an diesem schwarzen Tag nicht. Den traurigen Schlusspunkt setzte Christoph Schneider am 2.Brett. Stunden kämpfte er vergebens um sein Minusbauernendspiel zu halten.

Vier Mannschaften sind mit 9:9 Punkten gleichauf auf dem drittletzten Tabellenplatz, aber Lintfort hat knapp die schlechteste Brettwertung. Für die Hochschulstädter heißt es somit nach Vorne blicken um in der nächsten Saison in der Regionalliga schnell Fuß zu fassen und  ganz oben mitzuspielen.

Mario Schubert

Christophs Einstand gegen Großmeister Hort

Heute gibt es eine ältere Partie als Partie der Woche, die in zweierlei Hinsicht bemerkenswert ist: Zum einen ist es der erste Besuch eines waschechten Großmeisters in unserem neuen Spiellokal und zum anderen ist es die erste Partie unseres Neuzugangs Christoph Schneider für seinen neuen Verein.

Jochen in seinem Element

Turm Lintfort schlägt Tabellenzweiten SK Holsterhausen

Dieser überraschende 5:3 Sieg in Essen verschafft den Lintfortern einen fast gesicherten Mittelfeldplatz. Es fing an Brett1 allerdings auch einfach an. Spitzenspielerin Anna Dergatschowa konnte krankheitsbedingt gegen Jona Ratering kurzfristig nicht antreten.

Dieter Bosser gab seine Stellung Remis während Mario Schubert zunächst ein Remisangebot ablehnte später aber doch einwilligte. Ersatzmann Stephan Heuser  verschätzte seine Stellung und geriet in einen tödlichen Mattangriff. Dr.Gunter Hagen hielt seine Königsstellung „dicht“ und erreichte somit ein ungefährdetes Unentschieden.

Der zweite Ersatzspieler Konrad Schmidt zeigte eine sehr gute Leistung und ließ seinem Gegenüber keine Chance. Die interessanteste Partie zauberte Jochen Esser aufs Brett. Er verspeiste unbekümmert 2 Bauern und erhielt dafür eine windige Königsstellung. Doch Esser startete einen konsequenten Gegenangriff und kreierte ein erfolgreich ein Mattnetz.

Das war schon der umjubelte Mannschaftssieg bevor Johannes Westermann nach bärenstarker Verteidigung seines Mehrbauern ein Remis akzeptierte.

Nun reicht im letzten Kampf gegen die Kölner SF sogar eine knappe Niederlage für den Klassenerhalt.

Mario Schubert

Dieter behält die Nerven!

Beim letzten Mannschaftskampf gegen Kleve hat Dieter Bosser trotz Zeitnot eine ganz wichtige Partie gewonnen und damit den Mannschaftssieg gesichert.

Ein phantastischer Zug

Was ist schon eine Figur?

SG Elberfeld siegt im Schirrhof

Die Niederrhein-Blitzschachmeisterschaft fand am Wochenende in Kamp-Lintfort statt. Bürgermeister Prof.Christoph Landscheidt ließ es sich nicht nehmen die „Creme de la creme“ der Blitzschachspieler persönlich zu begrüßen. Besonders beindruckt zeigte er sich, schließlich hatte er immerhin schon im Jahr 2004 Ex-Weltmeister Anatoly Karpow zu Gast, mit welcher rasanten Geschwindigkeit man eine Schachpartie auch (max. 5 Minuten) spielen kann.

Die Elberfelder Vierermannschaft siegte ungeschlagen vor dem Düsseldorfer Schachklub. Turm Lintfort erreichte als beste Mannschaft aus dem Kreis Wesel vor STV Hünxe und SF Moers einen guten Mittelfeldplatz. Altmeister Johannes Westermann zeigte sich am Spitzenbrett in Topform und besiegte sogar die Elberfelder Nr.1 Rainer Odendahl. O-Ton Odendahl beeindruckt zu seinen Mannschaftskollegen „er kann es noch“.

Nicht nur dem Präsidenten des NSV Jan Werner imponierte der ehemalige Pferdestall für die Unterbringung der Zechenpferde mitsamt seiner Außenanlage. Der Schirrhof wird im nächsten Jahr eine Woche lang auch der Veranstaltungsort für die Deutsche Polizeischachmeisterschaft sein.

Mario Schubert

BILD: Schach im Schirrhof v.l.

Prof.C.Landscheidt; das Lintforter Blitzteam J.Esser, M.Schubert, J.Westermann, D.Bosser; Verbandspräsident J.Werner

Die Erste gewinnt deutlich

Durch einen 5,5:2,5 Sieg haben die Kamp-Lintforter den 3.Tabellenplatz verteidigt. Topspieler Jona Ratering siegte als Erster nach bravourösem Gegenspiel. Für die 2:0 Führung sorgte Ersatzmann Konrad Schmidt, der einen rückständigen Bauern so oft angriff, bis dieser nicht mehr ausreichend deckbar war. Jochen Esser und Mario Schubert folgten mit ungefährdeten Remisen, bevor Johannes Westermann und Gunter Hagen ihre Gegner nach konsequentem Druckspiel schlugen.

Dieter Bosser gab daraufhin trotz Mehrbauern seine Partie Unentschieden. Christoph Schneider konnte schließlich am 2.Brett seine Endspielstellung mit einem Minusbauern, nach stundenlanger zäher Gegenwehr, nicht mehr halten.

Die Partie von Konrad ist Partie der Woche.

Mario Schubert

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